Zero Waste leicht gemacht mit Anne von Ein Jahr Im Glas

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Zero Waste leicht gemacht mit Anne von Ein Jahr Im Glas

Wer ist Anne von Ein Jahr im Glas?

Die liebe Annemarie ist 28 Jahre alt, Mutter von einem 1-jährigen und zum zweiten Mal schwanger. Seit 5 Jahren befasst sie sich mit dem Thema Müllvermeidung und Müllreduktion und hat 2016 das Projekt ,,

Ein Jahr im Glas

“ mit dem gleichnamigen Blog gestartet um zu sehen, ob sie es in ihrem Alltag und in ihrer aktuellen Lebenssituation schafft, nicht mehr als ein Einmachglas Müll zu produzieren. Dies ist ihr damals gelungen was sie sehr motiviert hat. Hier verrät sie euch 5 Tipps für weniger Müll im Alltag.

5 Schritte zu weniger Müll

Mein Mann sagt immer, dass 80 % der Umstellung zu einem Zero Waste Leben einfach sind – und ich muss ihm Recht geben. 80% gehen wirklich fast von selbst, wenn man weiß wo und wie man einkauft und worauf man achten muss.  Hier sind meine Top Tipps, die man ganz einfach und unkompliziert anwenden kann um Müll schnell, einfach und effektiv einzusparen und die auch noch nichts kosten (müssen).

1. Einkaufssackerl

Immer ein Einkaufssackerl dabei zu haben hilft enorm Müll einzusparen. Immer wieder wundere ich mich an den Kassen diverser Geschäfte, wo Menschen einen Großeinkauf tätigen und sich dann noch 2-4 Sackerl kaufen, weil sie nichts dabei haben. Gerade bei geplanten Einkäufen ist es einfach, Sackerl mitzunehmen – ein kleines, gefaltetes Sackerl für den manchmal vorkommenden Spontaneinkauf macht auch diesen dann nicht nur praktischer, sondern auch gleich müllfreier. Meistens hat man eh genügend Sackerl von diversen Events oder Werbegeschenken zu Hause herumliegen – also warum sie nicht auch gleich benutzen und Geld sparen?

2. Wasserflasche

Der Durst überkommt einen jeden von uns, wie oft läuft man dann schnell in einen Supermarkt oder kauft sich ein überteuertes Getränk in einer Plastikflasche an irgendeinem Würstel- oder Kebapstand. Ich erlebe das immer wieder. Als wir in Rom waren, wurden die Wasserflaschen bei diversen Sehenswürdigkeiten um 1 Euro verkauft – im Geschäft kosten diese nur die Hälfte. Und wenn man so wie wir eine eigene Wasserflasche mithat, zahlt man gar nichts dafür. Gerade in Europa, wo es genügend Brunnen oder Toiletten gibt wo man seine Flasche auffüllen kann verstehe ich denn Sinn nicht, sich Wasser zu kaufen. Denn das kostet nicht nur mehr, sondern macht auch unglaublichen Müll – und gesund ist es auch nicht, dank der vielen Weichmacher die in Plastik stecken. Meine Lieblingsflaschen sind die von Klean Kannten, weil sie nicht nur leicht und individuell anpassbar (Farbe, Größe und Deckel) sondern weil sie auch noch umweltfreundlich sind. Wer für eine Flasche kein Geld ausgeben möchte, kann ja beim nächsten Einkauf sein Getränk in einer wiederverschließbaren Glasflasche kaufen, die man dann immer und immer wieder verwenden kann. Bitte nur nicht Plastikflaschen wiederverwenden, da die Weichmacher sich leichter in die Getränke absondern, je länger man sie benutzt.

3. ,,Nein danke“ sagen

Oft werden uns Dinge angeboten. Dinge, die nichts kosten. Werbegeschenke wie Stifte, Sackerl, Buttons, Flyer und vieles mehr. Kleine Spielzeuge für Kinder, Strohhalme die man im Getränk eigentlich nicht braucht und Verpackungen auf die man lieber verzichten möchte. Oft nimmt man diese Dinge an, weil man doch immer einen Kugelschreiber gebrauchen kann und der Strohhalm im Getränk einfach drinnen ist. Dabei kann man ganz einfach ,,Nein danke“ sagen. ,,Nein danke“ zum Flyer, den man in der nächsten Straße oft gleich entsorgt. ,,Nein danke“ zum Sackerl, weil man eh schon genügend zu Hause hat und dieses ohnehin nicht verwenden würde. ,,Nein danke“ zum Strohhalm oder zur Verpackung beim Bäcker, weil das Getränk auch ohne gut schmeckt und man das Weckerl sowieso am liebsten gleich essen möchte. Auch ein einfaches ,,Bitte keine Werbung“ hilft schon, ca. 100 Kilogramm Papiermüll im Jahr zu vermeiden. Es ist leichter als man denkt!

Die letzten beiden Tipps von Anne findet ihr hier.

Nicht jeder ist perfekt

Aber am Ende des Tages geht es nicht darum, dass jede/r nur noch ein Einmachglas Müll produziert. Viel wichtiger ist es zu vermitteln, dass jeder

seinen Beitrag

leisten kann, indem er seine Denk- und Handlungsweisen so ändert, dass die Welt für die Generationen nach uns zu einem lebenswerteren Ort wird und nicht durch unseren Müll noch mehr verschmutzt wird. Jeder von uns kann etwas tun - und dass ist das, was zählt.

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