J. Hornig – Kaffeequalität seit über 100 Jahren

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Bei J. Hornig liegt die Lust am Rösten in der Familie. Sie gehen diesem Handwerk seit über 100 Jahren nach – und sind immer noch heiß bei der Sache.

J. Hornig schwört auf die Trommelröstung. Warum? Ganz einfach: Dieses schonende Röstverfahren erlaubt es, das Beste aus dem Rohkaffee herauszuholen. Seit 1912 röstet J. Hornig nur die feinsten Bohnen aus den besten Anbaugebieten der Welt. Als Spezialitätenrösterei wird dabei seit jeher auf die traditionelle Trommelröstung geschworen. Erst durch dieses besonders schonende Röstverfahren wird das geschmackliche Potenzial des Rohkaffees zur Gänze ausgeschöpft. Die Bohnen werden durch den Kontakt mit der Trommel und der heißen Luft im Inneren des Zylinders geröstet. Bis zu 20 Minuten kann ein solcher „Trommelwirbel“ dauern. In Zeiten von zweiminütigen Industrieröstungen ist das schon eine halbe Ewigkeit. Doch das Warten zahlt sich aus.

Immerhin erlaubt die längere Röstdauer gleichzeitig niedrigere Rösttemperaturen. Maximal 200 Grad wird es in der Trommel heiß – schweißtreibende 500 Grad sind es bei industriellen Highspeed-Röstungen. Die erfahrenen Röstmeister rösten nicht nur mit deutlich geringerer Hitze, sie können die Temperatur auch noch variieren. Das ermöglicht es, ganz individuell auf die Bohnen einzugehen und ausgeklügelte Röstprofile zu erstellen

DIRECT TRADE: DIE NEUE ART, KAFFEE ZU HANDELN

Wenn es um Kaffeequalität geht, geht J. Hornig gern den direkten Weg. Genau das machen sie bei ihren Spezialitätenkaffees aus Brasilien, Äthiopien und Guatemala. Die Bohnen für diese drei außergewöhnlichen Single Origin Coffees kommen direkt vom Bauern. Ganz ohne Umwege. Das nennt sich “Direct Trade”. Diese Form des Kaffeehandels bringt Farmer und Röster an einen Tisch. Davon profitieren beide – und natürlich auch der Kunde.

KAFFEE TRINKEN UND GUTES TUN

Nicht nur die Qualität des Kaffees liegt J. Hornig am Herzen, sie möchten auch nachhaltig einen Beitrag zur Zukunft der Menschen in den Ursprungsländern leisten. Deswegen spenden sie für jedes Kilogramm Spezialitätenkaffee, welches sie online verkaufen, einen Euro an ein Krankenhaus in Brasilien. Es handelt sich dabei um das SpitalSanta Casa de Misericórdia in Carmo do Paranaíba im Bundesstaat Minas Gerais. 

Das 52 Betten und zwanzig Ärzte umfassende Krankenhaus wird von der 1946 gegründeten Non-Profit-Organisation Santa Casa de Misericórdia betrieben. Ziel ist es, allen Bedürftigen medizinische Hilfe zukommen zu lassen. 90 Prozent der Patienten werden deshalb kostenlos behandelt. Um die bestmögliche Versorgung gewährleisten und neue medizinische Geräte anschaffen zu können, ist man auf Spenden angewiesen. Mehr Infos gibts hier.

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