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Rezept: Süßkartoffel Zucchini Eintopf

Zucchini, Currypulver und Messer

Gesund und nachhaltig in den Herbst mit dem leckeren Eintopf aus Süßkartoffeln und Zucchini.

 

Veganer Eintopf

Die klirrende Kälte zieht wieder in unsere Knochen hinein – Zeit zum Kochen. Nachhaltig, vegan, gesund und noch dazu einfach, schnell und günstig. Süßkartoffeln erfreuen sich mittlerweile immer größerer Beliebtheit und fügen dem Eintopf eine wunderbare süße Note hinzu. Zucchini sind reich an Vitaminen (A, B, C) und harmonieren hervorragend mit den großen Pseudokartoffeln (Windengewächs statt Nachtschattengewächs). In diesem Falle wird alles durch Champignons ergänzt, aber wie immer sind eurer Fantasie hier keine Grenzen gesetzt und eurer Kreativität obliegt es, was noch oder anstatt im großen Topf Platz findet.

 

Zutaten für 4 Portionen:

Zucchini (1 große, grüne)

Süßkartoffeln (2 mittelgroße)

Champignons (Handvoll)

Zwiebel (1 große)

Knoblauchzehe (1)

Currypulver (1 TL)

Chili (ein Hauch)

Salz

Pfeffer

Basilikum

passierte Tomaten (125 ml)

Gemüsebrühe (125 ml)

Zitronensaft (Spritzer)

 

Zubereitung:

  1. „Mise en Place“ oder einfach Vorbereitung

Wie so häufig fängt alles mit dem Schnibbeln an. Die Süßkartoffeln sind renitent und wehren sich gerne durch ihre Härte, daher gilt: Desto größer das Messer, desto leichter fällt das Zerstückeln, aber bitte keine Machete verwenden, die Küche könnte Kratzer erleiden. Die Dekonstruktion des Gemüses geht mit der Zucchini und den Pilzen weiter, wobei natürlich für den optimalen Garpunkt alles in ähnlich große Stücke geschnitten wird. Wie groß? Na wie ihr wollt, aber gerade die Süßkartoffeln brauchen umso mehr Zeit, je gröber sie bleiben. Zu guter Letzt lassen die Zwiebeln ihre Hüllen fallen und gesellen sich zu der Opferung.

 

  1. Feuer und Flamme

Ran an den Topf und den Boden mit ausreichend Öl bedecken. Sobald die Hitze ins Fett gezogen ist, wird zunächst der Süßkartoffel die Hölle präsentiert. Da diese am längsten brauchen, werden sie als erstes scharf angebraten. Nach einigen zischenden Minuten, findet das übrige Gemüse den Weg in den Topf. Das Potpourri an schönen Farben wird bereits jetzt um aromatische Gewürze bereichert. Currypulver ist hier die Waffe der Wahl, da es eine innige Verbindung mit der Knolle und dem Gurkenkürbis eingeht. Der Topf – also der Inhalt des Topfes wird mit dem wohlduftenden Mix aus einst Fernost bedeckt. Die obligatorischen Protagonisten Salz und Pfeffer werden nun noch um etwas Chili ergänzt.

 

  1. Pfiffigkeit durch Flüssigkeit

Ehe der Boden des Topfes eine nicht mehr trennbare Verbindung mit dem Gemüse eingeht, kommt die Flüssigkeit hinzu. Die Zucchini sollte nunmehr auch etwas glasig geworden sein. Abgelöscht wird mit Wasser, ergänzt durch etwas Gemüsebrühe für die Tiefe und mit passierten Tomaten, zu gleichen Teilen. Nun ist rühren bei mittlerer Hitze angesagt. Nach etwa 10 Minuten sollte sich das Konglomerat aus Gesundem ergeben haben. Bissfestigkeit und eine gute Garung bilden eine harmonische Balance, und es ist Zeit für das Finale. Eintopftypisch sollte das Ganze nicht zu viel und nicht zu wenig Flüssigkeit aufweisen. Nachjustieren kann man natürlich durch Wasser, wobei ein Spritzer Zitronensaft auch schon helfen kann, oder etwas handfester mit ein wenig Soja-Sahne.

Siehe da: In wenig Zeit und mäßig Handarbeit zaubert ihr euch für zwei Tage (schont Nerven und Energie) ein gesundes und veganes Mahl. Bon Appétit – eurer beeanco-Team (Ulf S.)

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